Wanderung
Heimaklettur 279m

Datum:07/2014
Region:Westmännerinseln - Island
Höhenmeter:280m
Tourengänger:Gerhard und Maureen
Routenbeschreibung:Nach Umrundung des Hafenviertels, an welchen es Abschnittsweise zum Teil bestialisch stinkt, gehts zu Beginn über eine gut sichtbare Holzleiter den grünen Hügel hinauf. Der Weg ist danach nicht zu verfehlen, denn ein gut ausgetretener Pfad führt leicht ausgesetzt auf den Gipfel. Wer Zeit hat und schwindelfrei ist, kann sich noch weiter zum 209 Meter Ystiklettur wagen. Hier brüten die seltenen Schwarzschnabeltaucher. Abstieg wieder entlang der Aufstiegsroute.
Angetroffene Verhältnisse:Herrlicher Aussichtsberg auf einer beeindruckenden Insel

 

Nach Umrundung des Hafenviertels gehts über die rechts im Hintgrund
gut erkennbare Holzleiter hinauf auf den grünen Aussichtsberg

Die Leitern im Aufstieg sind gut erhalten

Ein gut ausgetretener Pfad führt nunmehr weiter bergauf

Kurz nach Beginn bekommt man bereits eine gute Übersicht über die Insel

Unsere Fähre macht sich wieder auf den Rückweg

Die zweite Holzleiter

Schöner Blick über die Hafenstadt

Die Strände gehören hier den verschiedenen Vogelarten

...und auch die Felsen sind fest in ihrer Hand

Der Aufstieg ist für Geübte problemlos

Blick hinab auf die Hafeneinfahrt

Der Krater Eldfell ("Feuerberg") in der Bildmitte
entstand nach einem spektakulären Vulkanausbruch im Jahr 1973

Wie man sieht, hat sich die Stadt vom verheernden Ausbruch wieder gut erholt

Für Hobbyfotografen gibt es hier zahlreiche Motive

Zum Schluss noch über einen kurzen "Grat"

Wer Zeit hat uns schwindelfrei ist, kann sich noch weiter zum 209 m hohen Ystiklettur wagen

Nachdem wir die letzte Fähre noch erreichen wollten, beendeten wir auf den Heimaklettur unsere Wanderung

Auf dieser Insel hat man zumindest mit dem Nachbarn keine Probleme

Blick zum Eldfell, dessen Ausbruch im Jahr 1973 fünf Monate dauerte
und die Insel um 20 Prozent vergrößerte

Zu tausenden bevölkern die Seevögel hier jeden noch so kleinen Platz,
doch leider sind einige Arten vom Aussterben bedroht

Hoch über der Hafenstadt machen es sich die Schafe im hohen Gras gemütlich

Warm ist es hier oben meist nicht,
weshalb wir uns nach kurzer Rast auch bald wieder auf den Rückweg machen

Auf der kleinen Insel gibt es sogar einen kleinen Flugplatz, welcher am Ende der Stadt erkennbar ist

Dank natürlicher Outdoorwolle ist man als Schaf jeder Wetterlage gewachsen

Kaum zu glauben, aber auf der kleinen, windigen Insel leben ganzjährig 4.500 Bewohner

Mutig

Wieder die Holztreppe hinab

Ein letzter Blick über die Insel genießen,
bevor es dann aber Zeit wurde, denn vor der Rückfahrt wollten wir unsere knurrenden Mägen noch beruhigen

In den Felsen kehrte auch langsam etwas Ruhe ein

Wieder zurück im Hafenviertel, wo es zum Teil ziemlich arg nach totem Fisch riecht

Zahlreiche Fischkutter und sonstige Schiffe liegen hier im Hafen

Auf der Suche nach einem Restaurant waren wir nicht allein

Es fand sich zum Glück noch ein gute Pizzeria
und auch die letzte Fähre zum Festland erreichten wir noch rechzeitig

Begeleitet von drei Seevögeln...

...genießen wir die Rückfahrt bei wesentlich ruhigerer See und schöner Abendstimmung

Auf den Inseln gäbe es noch viel zu entdecken, und wer Zeit hat, sollte unbedingt etwas länger verweilen

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