Trekkingtour
Porsmörk nach Emstrur (Botnar)

Datum:Juli 2014
Region:Hochland, Island
Höhenmeter:300m
Tourengänger:Gerhard und Maureen
Routenbeschreibung:Die erste Etappe von Porsmörk nach Emstrur ist 15 Kilometer lang und dauert ca. sechs bis sieben Stunden. Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Bus von Hella nach Porsmörk machen wir uns auf den Weg auf den beliebtesten und bekanntesten Fernwanderweg Islands. Nach einer halbstündigen Wanderung durch einen Birkenwald gilt es bald den Gletscherfluss Pröngá zu durchwaten. Danach folgt eine bunte Mischung aus wüstenähnlichen Ebenen und grünen, steilen Tälern. Gegen Ende der Tour quert man die Schlucht des Flusses Sydri-Emstruá auf einer Brücke. Meist mit schweren Beinen und brennenden SChultern vom schweren Gepäck erreicht man die Hütten von Emstrur (Botnar) mit ihren terrassenförmig angelegten Campingplätzen. Wer erst gegen Abend eintrifft, findet mitunter kaum mehr einen geeigneten Zeltplatz.

 

Start nach abenteuerlicher Busfahrt bei den Hütten in Porsmörk

Nach Eintragung in die Liste, in die sich jeder Wanderer zur Sicherheit eintragen sollte, kanns losgehen

Nach einer halbstündigen Wanderung durch einen Birkenwald gilt es den Gletscherfluss Pröngá zu durchwaten

Erstmals kommen die Watschuhe zum Einsatz.
Insbesondere am Abend kann der eiskalte Fluss hohe Wasserstände aufweisen und Vorsicht ist angebracht

Auf der anderen Seite beginnt sich die Landschaft zu verändern

Eine Mischung aus wüstenähnlichen Ebenen, grünen Vulkanbergen und tiefen Schluchten
lassen uns erstmals den Reiz dieser Tour verspüren

Weite, wilde Landschaften soweit das Auge reicht

Maureen hat sich rechtzeitig nach Ende einer viertägigen Schlechtwetterperiode von ihrem grippalen Infekt halbwegs erholt

Am meisten faszinieren Anfangs die grünen Berge

Vereinzelt trotzen ein paar Blümle dem harten Klima des Hochlandes

Auch die tiefen von Gletscherflüssen gegrabenen Schluchten haben ihren besonderen Reiz

Runterfallen sollte man jedoch nicht

Gut zu erkennen hier die erkalteten Lavaströme, welche von der vulkanischen Aktivität in diesem Gebiet zeugen

Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, man befände sich auf einem anderen Planeten

Großteils gehts immer flach dahin, trotzdem macht sich bald jedes Kilo zu viel am Buckel bemerkbar

Bedrohlich wirken die Gletscherflüsse, nachdem uns der Busfahrer auf mögliche Flutwellen im Falle eines Vulkanausbruches hingewiesen hat.
"Remember guys, you are not safe in this Area!"

Immer wieder fand die Sonne eine Lücke und lies Teile der kargen Landschaft farbig aufleuchten

Zum Teil boten die Schluchten schöne Einblicke

In halbstündigen Abständen gönnten wir unseren Schultern ein kurze Pause

Mit dem Wetter konnten wir mehr als zufrieden sein,
denn von Regen und starken Winden blieben wir zum Glück großteils verschont

Sollte tatsächlich ein Vulkan ausbrechen, so empfiehlt es sich, möglichst rasch einen hohen Berg aufzusuchen.
Laut Busfahrer habe man zumindest vier Stunden Zeit, not more maybe!

Gegen Ende der Tour überquert man den Fluss Sydri-Emstruá auf einer Brücke

Zum Teil recht abenteuerliche Adjustierung

Zum Schluss sind noch ein paar mühsame Höhenmeter im Lavasand zu absolvieren

Das Firstkälble hält sich hier das ganze Jahr, weshalb man auch nicht barfuss laufen darf

Kälble mit etwas Zoom

Nach wohl über sechs Stunden Fußmarsch erreichen wir gegen Abend den terassenförmigen Campingplatz von Emstrur
und finden zum Glück noch ein letztes Plätzchen

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