| Trekkingtour Emstrur (Botnar) nach Àlftavatn |
| Datum: | Juli 2014 |
| Region: | Hochland, Island |
| Höhenmeter: | 40m |
| Tourengänger: | Gerhard und Maureen |
| Routenbeschreibung: | Die zweite Etappe ist 15 Kilometer lang und führt gleich zu Beginn mehrere Kilometer durch scheinbar, endlos und flache Lavawüstenlandschaften. Teilweise müssen mehrere Flüsse überquert werden, teilweise über Brücken jedoch oftmals durch kaltes Wasser. Gegen Ende dieser Etappe erreicht man im Hvanngil-Tal zwei Hütten mit einem windgeschützten Campingplatz, welcher als Alternative zu einer Übernachtung zu Àlftavatn genutzt werden kann. Die letzten Kilometer windet sich der Weg zwischen grünen Hügeln, bevor man das Tal des Sees Àlftavatn erreicht. Dort steht ein ausreichend großer Campingplatz für die Übernachtung zur Verfügung. |

Nach einer zum Glück trockenen Nacht starten wir von Botnar (Emstrur) unsere zweite Etappe zum See Álftavatn

Das Wetter für isländische Verhältnisse nahezu perfekt

Die Landschaft die zu Beginn gleich folgt, begleitet einen auf der ganzen Tour

Graue Wüsten von groben Sand, eingerahmt von Bergen, auf den leuchtend grünes Moos und Gräser wachsen

Mehrere Kilometer führt diese Route durch endlose Wüstenlandschaften

Zumindest sorgen die grünen Berge für etwas Farbe in dieser grauen Landschaft

Spannende Motive lassen sich auch hier finden,
falls man den Kopf noch von der Last am Buggel gerade halten kann

Dieser reißende Fluss wird über eine Brücke überwunden

Auch dieses Etappe hat ihren ganz eigenen Charme

Auf der ganzen Tour sind mehrere Bäche zu überqueren, wobei nur zwei Mal die Watschuhe benötigt werden

Eine grüne Oase inmitten der ansonsten kargen Landschaft

Eher selten findet man wie hier ein paar Blümle

Obwohl die Route zum Teil über eine Jeeppiste verläuft,war dies das einzige Fahrzeug, dem wir begegnet sind

Letzte Kilometer durch das flache Elend

Ein etwas breiterer Fluss bringt den Kreislauf wieder in Schwung...

... und ein kräftiger Schluck Whisky aus gewichtsparender Plastikflasche (Sigi möge uns verzeihen)
sorgt anschließend für die wohltuende innere Wärme

Über diese Holzbrücke erreichen wir das grüne Tal Hvanngil

Dort befinden sich zwei Hütten mit Übernachtungsmöglichkeiten,
welche wie auch die anderen Hütten über sechs Monate im Voraus gebucht werden müssen

Beeindruckend die giftgrünen Moose, welche hier entlang kleinerer Bäche immer wieder zu finden sind

Vorbei an grünen Bergen führt der Weg von den Hütten weiter zum See Álftavatn

Das Wetter spielt auch noch gut mit

Welche Distanzen man zurücklegt, kann man hier gut erkennen: Der Ausgangspunkt der heutigen Etappe
lag irgendwo unterhalb der Gletscher in der Bildmitte

Zum Wasser nachfüllen finden sich immer wieder Möglichkeiten, wobei wir mit je einem Liter meist das Auslangen gefunden haben.
Nachfüllmöglichkeiten gibt es an jedem Campingplatz

Meint man nach mehreren Stunden Fußmarsch oftmals das Ende einer Etappe vor sich zu haben,
kommt stattdessen wieder ein weiterer Wegabschnitt hinter einem Hügel zum Vorschein

Zu guter Letzt erwischte uns dann doch noch ein kurzer Regenschauer bei einer letzten Bachüberquerung...

...dafür erblickten wir kurz darauf endlich das Ziel unserer heutigen Etappe

Am ausreichend großen Campingplatz am idylischen See Álftavatn finden wir diesmal ohne Hektik ein feines Plätzchen für unser Zelt