| Trekkingtour Álftavatn nach Hrafntinnsuker |
| Datum: | Juli 2014 |
| Region: | Hochland, Island |
| Höhenmeter: | 490m |
| Tourengänger: | Gerhard und Maureen |
| Routenbeschreibung: | Die dritte Etappe ist mit zwölf Kilometer die kürzeste Etappe und überwindet eine Steigung von 490 Metern. Vom See Álftavatn gehts nach einem kurzen Flachstück steil hinauf auf den Jökultungur-Bergrücken. Oben angelangt wird man mit einem fantastischen Ausblick über die hügelige Vulkanlandschaft belohnt. Nach längerem Auf- und Ab führt der Weg hinab in eine Hochebene aus schwarzbraunen Fels. Nach Querung einiger Schneefelder zum Etappenziel, der Hrafntinnuskerhütte auf 1.027m. Die Campingmöglichkeiten sind hier eher schlecht. Zumindest gibts genügend Steine um einen Schutzwall gegen den oftmals scharfen Wind zu errichten. |

Nachdem nahezu alle Aspiranten die Tour von Landmannalaugar, somit aus der Gegenrichtung, begonnen haben,
starten wir auch diesmal wieder einsam zu unserer heutigen Tagesetappe

Schön flach geht´s zu Beginn gemütlich dahin, bevor der Track uns dann auf die Berge im Hintergrund führt

Noch gibt es grüne Bachläufe und Berge zu bewundern, was sich jedoch bald ändern wird

Oftmals sieht man erst danach, auf welch dünner Eisschicht man sich bewegt hat, daher entsprechend Vorsicht!

Zumindest kamen wir so trockenen Fusses über den Bach

Die beeindruckende Aussicht auf die grüne Vulkanlandschaft
entschädigt für die Mühen des steilen Aufstieges auf den Jökultungur-Bergrücken

Das Panorama hier oben gehört zu den schönsten des Wanderweges

Oben wird man von einer völlig veränderten Landschaft empfangen

Braunes Gestein, Altschneefelder und kleine Bäche prägen nunmehr das Landschaftsbild

An zahlreichen Stellen dampft es hier aus der Erde

Nur noch selten findet man größere Moosfelder

Ein letzter Blick zurück auf die grüne Ebene im Tal des See Àlftavatn, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Tour

Zum Glück bändigt eine Gesteinschicht die vulkanischen Kräfte im Untergrund,
ansonsten könnte es hier recht ungemütlich werden

Entlang des Baches geht´s im ständigen Auf- und Ab gemütlich den Bergrücken entlang

Ausdrücklich wird von einer Begehung der Eishöhlen gewarnt

Entlang des Weges gibt es bizarre Eisgebilde zu bestaunen

Wer von der Gegenrichtung kommt, kann von oben nicht sehen, auf welch dünner Eisbrücke er sich bewegt.
Diese hatte gerade noch eine ausreichende Dicke, trotzdem warnten wir zahlreiche, nachkommende Gruppen vor der möglichen Gefahr

Links im Hintergrund kann man bereits das Ziel des heutigen Tages erkennen:
Der Berg Södull, an derem Fuße die Hütte Höskuldsskáli liegt

Blick hinab in einer der hier nun zahlreich, kleineren Schluchten

Maureen auch happy, denn die Erkältung der letzten Tage war nun auch endgültig rausgeschwitzt

Der ein odere andere Vulkan wäre noch was für eine Figl-Unternehmung

Nachdem sich jedes unnötige Kilo bei dieser Tour unangenehm bemerkbar macht, sollte man sich das vorab gut überlegen

Vom Bergrücken gehts hinab in diese weitläufige Ebene

Zur Vorsorge zwischendurch ein Schluck Medizin

Beeindruckende Landschaften auch auf dieser Etappe

Mit dem Wetter konnten wir heute auch zufrieden sein

Zu guter Letzt sind noch einige Schneefelder zu queren...

...bevor es dann nochmals ein Stück hinauf zur Hütte geht

Kurz vorm Ziel erwischte uns wie üblich ein kurzer Regenschauer

Nachdem der Zeltplatz nicht unbedingt einladend wirkte und auch das Wetter für den nächsten Tag nicht viel versprach,
entschieden wir uns, gleich die vierte und letzte Etappe ranzuhängen