| Bergtour Gafeispitze 2.000m |
| Datum: | 23.11.2014 | |
| Region: | Lichtenstein | |
| Höhenmeter: | 500m | |
| Tourengänger: | Gerhard und Maureen | |
| Routenbeschreibung: | Vom Parkplatz in Gaflei hoch über Vaduz folgt man dem beschilderten Güterweg hinauf zum Fürstensteig. Ein Pfad durch grüne Almen und Legföhren führt hinauf in das felsige Gelände mit einmaliger Aussicht. Der Steig ist gut an den teils ausgesetzten Passagen gut mit Stahlseilen und Geländern versichert. Ab dem Gafleisattel am Ende des Steiges führt ein einfacher Pfad hinauf auf die Gafleispitze. Wer will, kann von dort weiter über den Kühgrat, den Garsellakopf hinüber zu den Drei Schwestern. | |
| Angetroffene Verhältnisse: | Der Fürstensteig zählt zu den berühmtesten und schönsten Wegananlagen des Rätikons und ist der Höhenklassiker in Liechtenstein. Die konditionellen Anforderungen sind aufgrund des hohen Ausgangspunktes nicht sehr hoch. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind jedenfalls erforderlich. |

Hoch über Vaduz, in der kleinen Ortschaft Gaflei, starten wir unsere Tour zur Gafleispitze

Laut Mayerhofer zählt die Tour zu den schönsten Weganlagen im Rätikon und eignet sich gut als Halbtagestour

Zu Beginn führt ein schöner Pfad durch Legföhren und grüne Almen gemütlich den Berg hinauf

Bald schon erreichet man felsiges Gelände

Die Aussichten sind überwältigend

Das untere Ende von Lichtenstein bleibt anfangs vom Nebel noch verschont,
was sich bis zum Ende der Tour jedoch noch ändern wird

Der in die Felswände geschlagene Fürstensteig wurde 1898 eröffnet und von Fürst Johann II aus Lichtenstein finanziert

Nie zu steil und mit stetigem Blick ins Rheintal, schlängelt sich der Weg weiter empor

Der teils ausgesetzte Felsweg führt durch die Westflanke des Alpspitzes

Vom Bodensee fließt die Nebelsuppe langsam aber stetig das Rheintal hinauf

Kurzer Abstieg

Schöner Überblick über den beeindruckensten Abschnitt des Steiges

Mit Steinschlag muss man jederzeit rechnen und insbesondere bei Starkregen kommt in den Rinnen ständig Material herunter

Die laufende Instandhaltung des Steiges erfordert wohl manche Anstrengung
des Liechtensteiner Alpenvereins um die Begehbarkeit sicherzustellen

Dieser brüchige Zapfen wurde wohl auch schon tausende Male bestiegen

Am Gafleisattel öffnet sich der Blick bis hinüber zu den Drei Schwestern.
Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nahmen wir uns jedoch nur den ersten Gipfel zum Ziel

Durch einen dichten Latschenwald gehts einfach weiter

Nach kurzem Aufstieg haben wir unser genau 2.000 Meter hohes Tagesziel erreicht

Nordseitig hält sich noch ein wenig der im Oktober gefallene Schnee,
doch langsam wäre es an der Zeit, dass Nachschub vom Himmel fallen möge

Der Nebel hat das Rheintal fest im Griff, und wohl manch einer da unten,
weiß nicht mal, dass hier oben die Sonne scheint

Der Nebel entsteht im Winterhalbjahr am Bodensee, da in dieser Jahreszeit durch Sonneneinstrahlung tagsüber Wasser verdunstet,
die Luft sich abends aber so stark abkühlt, dass das Wasser wieder kondensiert

Die Insel der Seligen

Die herrlichen Aussichten verbreiten gute Laune

Langsam aber sicher wurde es dann aber Zeit...

...und wir machten uns auf selben Weg wieder hinab

Der musste einfach nochmals bestiegen werden

Der Steig ist an den ausgesetzten Passage mit Drahtseilen versichert...

...zum Teil gibt´s sogar ein komfortables Geländer

Letzte Ausblicke über das Nebelmeer

Die Sonne verabschiedet sich hinter den Schweizer Bergen

Auch der südliche Teil von Lichtenstein wird nun von der grau-weißen Suppe überzogen

Unaufhaltsam wie ein Tsunami bahnt sich der Nebel seinen Weg in die Täler

Schüa isch as gsi